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Dienstag, 27. Dezember 2016

Working with Prototypes (am Anfang ist alles eine Nummer größer :-) )

Und wieder bin ich beim Bilder-Aufräumen auf ein paar lustige Sachen gestoßen... 

Je nachdem, wie früh man in die Produktentwicklung einbezogen wird, laufen einem ab und an auch mal die ersten Prototypen über den Weg :-)
Kenner der Materie können wahrscheinlich erahnen, um welches Gerät es sich auf dem Foto handelt.

Zugegeben, heute fallen die Prototypen meistens kleiner aus, bzw. ähneln oft schon sehr den fertigen Endprodukten, aber Ende der 90'er Jahre (und auch noch Mitte 2000 :-) ) hatte man zum Teil noch mit echten handverlöteten Prototypen zu tun, die, was die Optik betrifft, noch sehr wenig mit dem angedachten Produkt gemein hatten.



Bei dem hier abgebildeten Projekt wurde ich als externer Entwickler softwareseitig schon sehr früh einbezogen, da ich zwei Programme - mein eigenes und deren Hausanwendung, das ich interimsweise übernommen hatte - an das neue Gerät anpassen musste. Auf diese Weise konnte ich sehr früh mit den Hardware und Firmwareentwicklern zusammenarbeiten. Seitens des Herstellers wollte man - soweit ich das als Außenstehender abschätzen konnte - gegenüber den Vorgängergeräten weitestgegend kompatibel bleiben, wohl auch, um etwaige Anpassungsarbeiten - soweit möglich - gering zu halten. Letztlich wies dieses neue Gerät dann aber doch ein mehr oder weniger abweichendes Datenformat auf, was zufolge hatte, dass die softwarseitigen Anpassungen doch etwas aufwendiger waren.
Die Gerätekommunikation wurde meinerseits in einer zentralen DLL ausgelagert, die von den anderen Programmen genutzt wurde, um die weiteren Anpassungsarbeiten in deren mitgelieferten (Haus)-Anwendungen gering zu halten. 
Auch wenn es sich bei dieser Import-DLL um (noch) kein echtes Plugin-System handelte, lehnt sich die in der TrainingLab Pro verwendete Import-Plugin Schnittstelle etwas an diese DLL an (was die Kernfunktionen und deren Namensgebung betrifft).

Das war ca. Mitte 2000, der Sport-Gadget-Markt war damals noch im Umbruch bzw. erfuhr gerade eine echte Neuausrichtung, da der jetzige Branchenprimus, der zuvor sein Portfolio primär am reinen GPS Segment  ausgerichtet hatte, den Sport-Gadget Markt für sich entdeckte. 

In dem Zusammenhang ist jene Auflistung TIMELINE 2016: GARMIN, POLAR, SUUNTO, TOMTOM - Análisis de productos. ZitaSport wirklich sehr interessant und lesenswert!

Mit Garmins Eintreten in den Sport-Gadget Bereich hatte sich der Markt doch sehr verändert, da die Mitbewerber nun gezwungen waren, schnell GPS-Funktionen aufzugreifen, was nicht jedem Mitbewerber auf Anhieb gelang. 
Garmin hatte auf diesem Gebiet ja eine Menge Know-How, das sie einbringen konnten, für die Konkurrenz war das hingegen meistens Neuland. 
Die Folge waren anfangs sehr abenteuerliche Geräte, welche z.B. den GPS-Empfänger in separaten Sensoren auslagerten und nur rudimentäre GPS-Funktionen aufgreifen konnten, wohingegen Garmin mit der Edge Serie bereits bei den höherwertigen Geräten eine Kartenunterstützung samt echter Navigation auffahren konnte.

Nebenbei hatte Garmin auch noch ein paar reine Sport-Computer wie z.B. den Forerunner 50 auf den Markt geworfen, auf den ich - in etwas anderem Gewand - lustigerweise Jahre später bei einem anderen Projekt noch einmal stoßen sollte :-) -, sodass sie auch im GPS-losen Segment (günstigere Geräte, lange Batterielaufzeiten, etc.) vertreten waren. 

Ich glaube, die Amerikaner haben alles richtig gemacht.-> wer weiß, wie der Markt heute sonst aussehen würde, mal darauf abzielend, dass heute ein integrierter GPS-Empfänger fast ein Must-Have ist (selbst bei meinen Laufcomputern möchte ich darauf nicht mehr verzichten).

To be continued...

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Tagesbilanz = Null (Part 2: Reparaturmaßnahmen)

Wie bereits im ersten Teil angekündigt, möchte ich noch einige Reparaturmöglichkeiten vorstellen.
Je nach Ausgangslage und Art der Daten (textbasiert oder binär), sind die Reparaturmöglichkeiten allerdings begrenzt. Auch hängt der zu erwartende Erfolg der Reparaturmaßnahme von der Ursache, die jene korrupten Daten bedingt hat, ab (komplett versaubeutelte Daten wird man eher nicht mehr restaurieren können).

Diese Kurzanleitung kann natürlich nicht das ganze Spektrum an Reparaturmaßnahmen und Datenformaten abdecken und soll in erster Linie als eine Art Anregung verstanden werden. Letztlich müsst ihr auch selbst einschätzen, ob eine Reparatur der Daten überhaupt lohnt oder nicht.

Vorab auch noch folgender Hinweis: die meisten Entwickler - mich inbegriffen - versuchen ihre Programme stetig zu verbessern und auch bzgl. korrupter Daten fehlertoleranter zu machen. Manchmal kann es daher lohnen, die aktuellste Programmversion zu installieren oder - falls das nichts bewirkt - auch mal den Entwickler des Auswertungsprogrammes direkt anzumailen.
Z.B. konnte ich anhand einiger Muster-Fitfile-Dateien, die mir ein User freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, den Fitfile Import diverser Bryton Geräte, die - um es vorsichtig zu formulieren, etwas gewöhnungsbedürftige Fitfiles erzeugen -, in der TrainingLab Pro merklich robuster gestalten.

Wenden wir uns zuerst den textbasierten Datenformaten zu.


Textbasierte Daten:

Bei textbasierten Daten (*.gpx, *.tcx, etc.) bedingen häufig kleinere Formatierungs- und Syntaxfehler, die man - sofern etwas Grundkenntnisse vorhanden sind! - relativ einfach mittels eines Texteditors reparieren kann, Einleseprobleme.

Viele textbasierte GPS-Datenformate basieren auf dem XML Format. Dieses Containerformat zeichnet sich dadurch aus, dass die Parameter in sogenannten Tags eingebettet sind. Wenn z.B. ein Abschluss-Tag fehlt, dann kann dieser simple Syntaxfehler dazu führen, dass ein XML-Parser die Datei als ungültig interpretiert.

Ohne jetzt zu sehr in die Tiefe zu gehen, bei XML-basierten Daten verwende ich gerne den XML-Editor, wenn denn mal ein manuelles Eingreifen vonnöten sein sollte.
Dieser Editor führt unter dem Menüpunkt Tools eine MSXML-Validate Funktion auf, die dabei helfen kann, Syntaxfehler zu finden. Bei sehr großen XML-Dateien sucht man sich sonst einen Wolf, wohingegen diese Funktion die fehlerhafte Stelle normalerweise direkt anspringt.
Auf diese Weise könnt ihr also relativ einfach die fehlerhafte Stelle ausfindig machen und im XML-Editor direkt korrigieren.

Hier fehlt lediglich ein fehlendes </trkpt> Tag, das, nachdem es von mir händisch eingefügt wurde, wieder eine valide GPX-Datei zufolge hatte.





In Part 1 habe ich den Problemfall schwache Batterien gleich an erster Stelle aufgeführt (natürlich nicht grundlos). Zur Erinnerung, in dem von mir als schlechtesten Fall bezeichneten Szenario hatte ich beschrieben, dass die Geräte unkontrolliert beendet werden und daher korrupte, da nicht korrekt abgeschlossene Dateien, die Folge sein können.

Unter Umständen genügt es also, die fehlenden Abschluß-Tags anzufügen, um wieder eine valide GPX oder TCX Datei zu haben. Man wird also wahrscheinlich...

  1. den Trackpunkt (<trkpt>) sauber abschließen müssen (inkl. der dort eingebetteten Parameter)
  2. und die Abschluss-Tags der XML-Datei (z.B. </trkseg>,</trk>,</gpx>) 
... ergänzen müssen und hat hinterher im besten Fall wieder eine valide XML-Datei, die von Auswertungsprogrammen problemlos importiert werden kann.

Auf diese Weise konnte ich schon etliche GPX/TCX Dateien restaurieren. Die fehlenden Datenpunkte könnt ihr natürlich nicht mehr retten, aber wenn ihr Glück habt, fehlen nur die letzten paar Kilometer einer langen Tour, was man wohl einigermaßen verschmerzen kann.

Weitere Hilfestellungen bzgl. korrupter GPX Dateien gibt's auch in einem Beitrag im Naviboard und auch Madame Google wird den ein oder anderen Hinweis besteuern können.

Es gibt natürlich noch (viele) andere textbasierte (Aufzeichnungs)-Formate (z.B. *.csv, *.hrm). Meiner Erfahrung nach gibt es mit diesen Formaten eher selten Probleme, was auch darin begründet liegt, dass es sich dabei um keine echten Protokolldaten handelt, sondern diese Formate synthetisch von zwischengeschalteten Tools und Programmen (oder den Geräten selbst, allerdings erst nach Abschluss der Aufzeichnung!) generiert werden. Kein mir bekanntes Gerät (reine Datenlogger mal ausgenommen) zeichnet die Daten - mit Ausnahme von *.gpx und *.tcx Dateien - intern in einem textbasierten Format auf.

Binäre Daten:

Bei binären Daten (*.fit und diverse proprietäre Formate) sind die Reparaturmöglichkeiten doch relativ begrenzt. Zum einen hat man keinen direkten Zugriff auf die einzelnen Parameter, zum anderen ist schon etwas Informatikwissen unabdingbar, wenn man an binären Daten herumpatchen will.

Daher will ich an dieser Stelle nur auf zwei Reparaturwerkzeuge für das FitFile-Format verweisen, die quasi automatisiert versuchen zu retten, was noch (und für den Normaluser nicht mehr) zu retten ist.

  • FitFile Repair Tool
    (Wirklich mächtiges offline FitFile Repair Tool, das neben der eigentlichen Reparatur korrupter Fitfiles viele weitere Funktionen bietet. Defacto handelt es sich hier um eine sehr mächtige Toolbox. Mittlerweile handelt es sich dabei auch nicht mehr nur um eine Toolbox, sondern man kann das Tool schon als eigenständiges Auswertungsprogramm erachten.
    In eigener Sache: Mathias, der Autor des FitFile Repair Tools, hat mir bei der Implementierung des Strava Uploaders - Strava ist bzgl. des FitFile Formats nämlich sehr wählerisch -, mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Daher will ich an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen, mich bei ihm noch mal explizit zu bedanken.)
  • Online Fit Repair Tool

Auch hier gilt, bevor ihr euch bzgl. vermeintlich korrupter *.Fit Dateien verrückt macht, erstmal schauen, ob es vielleicht eine neue Version des Auswertungsprogrammes eurer Wahl gibt, das mit den betreffenden Dateien unter Umständen fehlertoleranter umgehen kann. 

Garmin (resp. Dynastream) hat unlängst das FIT 2.0 Format eingeführt, welches gegenüber dem FIT 1.x Format grundlegend erweitert wurde. Das hatte zur Folge, dass Auswertungsprogramme, die das FIT 1.x Protokoll unterstützten, FIT 2.0 basierte Fitfiles nicht (mehr) importieren konnten, sondern der FitFile-Import zuerst entsprechend angepasst werden musste (siehe auch meinen Beitrag im Tour Forum und die enstprechenden Ausführungen bzgl. der TrainingLab Pro Vers. 7.12, die dahingehend angepasst wurde).

Das sind übrigens keine Programmfehler, sondern das Format hat sich wie gesagt grundlegend geändert und wurde Seitens Dynastream auch als groundbreaking deklariert.

Dies mal als kurze Einführung zum Thema Datenrettung diverser Sportprotokolldaten.

Again, mir ist klar, dass ich hier nur ein paar Anregungen geben konnte.

Fazit: mittels etwas Forscherdrang kann man den ein oder anderen Komplementärschaden egalisieren. Zum Teil wird man um diverses Fachwissen, welches man sich aber mit Madame Googles Hilfe aneignen kann, nicht umhin kommen. Auch kann man auf die Dienste diverser Reparaturtools zurückgreifen, die zum Teil wirklich Erstaunliches leisten.

To be continued...


Sonntag, 11. Dezember 2016

Tagesbilanz = Null (Part 1: Gründe für korrupte Aufzeichnungen)


Achtung, dieser Beitrag fällt etwas länger aus!


Fast jeder Datensammler kennt das, man hat eine schöne längere Ausfahrt hinter sich - oder eine echt harte Trainingseinheit, bei der die SPD-Rekorde nur so gepurzelt sind -, will dann hinterher die Daten am heimischen PC auswerten und plötzlich fällt einem die Kinnlade runter, weil das blöde heimische Auswertungsprogramm sich weigert, auch nur irgendwas Sinnvolles anzuzeigen.
Jetzt mal vom speziellen Fall abgesehen, dass das Auswertungsprogramm der Wahl nur Schluckauf hat - sprich ein hoffentlich behebbarer Bug, die Auswertung der Daten verhindert -, kann auch der Worst Case (Fall) eingetreten sein: korrupte Aufzeichnungsdaten.

In diesem Beitrag zähle ich einige mögliche Gründe auf, die mir bei meinen Projektarbeiten für diverse Firmen in den Jahren so begegnet sind.

In einem späteren Beitrag werde ich dann mögliche Reparaturmaßnahmen und Prophylaxemaßnahmen erörtern (wobei ich gleich anmerken will, dass die Möglichkeiten einer Datenreparatur - je nach Datenformat - doch leider sehr begrenzt sind :-( ).

Gnome-battery-caution

Schwache Batterien:

Meistens sind schwache Batterien der Grund des Übels, wenngleich die meisten Hersteller dieses Problem mittlerweile etwas besser im Griff haben und rechtzeitig Warnmeldungen auf dem Gerätedisplay anzeigen. Wirklich verlassen sollte man sich auf die Warnmeldung aber nicht, genauso wenig, wie man sich nicht alleine auf das rot (blinkende) Niedrig-Ölstand-Warnzeichen im PKW verlassen sollte, denn dann kann es unter Umständen schon zu spät sein -> get the hint!

Gerade jetzt im Winter, wo die Temperaturen auch mal die Null-Grad-Schwelle unterschreiten, kann bei einer schwächelnden Batterie, die Batteriespannung urplötzlich einbrechen und je nachdem, wie das Gerät die Daten protokolliert, kann das verheerende Folgen haben.

Im besten Fall schaltet sich der Bike-/Laufcomputer kontrolliert aus, speichert aber zuvor noch die Aufzeichnung definiert ab, sodass lediglich das Ende der Trainingseinheit fehlt.

Im schlechtesten Fall schaltet sich der Computer unkontrolliert aus, sodass korrupte Aufzeichnungen der Fall sind. Mitunter kann man diese mit speziellen Reparaturtools - oder bei textbasierten Formaten wie *.gpx, *.tcx, etc. auch mit Hilfe eines profanen Texteditors - noch reparieren.

Und dann gibt es noch den - zugegeben - sehr speziellen Fall, den ich dazwischen einordnen würde: der Bike-Computer ignoriert die zu niedrige Batteriespannung und schreibt weiter Daten in seinen Speicher. Aufgrund der zu niedrigen Spannung, kann er diese aber nicht mehr korrekt in den (Flash)-Speicher schreiben, sodass korrupte Daten das Ergebnis sind, die wirklich fern von gut und böse sind. Z.B. springende Temperaturwerte von einigen 100 Grad, HF-Werte, die jeden Kardiologen in den Wahnsinn treiben und Trittfrequenzwerte, die jeden Profi-Bahnsprinter zum Möchtegern-Amateur degradieren, um nur mal Einige zu nennen.
Leider ist dieser zwischen den anderen beiden Fällen eingeordnete Spezialfall der Worstcase, da man hier definitiv nichts mehr reparieren kann. Die Daten sind dermaßen korrupt,dass man sie auch mittels Glättungsfilter, etc. nachträglich nicht mehr kaschieren kann. Bei diesem speziellen Fall stehen dann auch die Support-Hotlines oftmals vor einem Rätsel (oder tun zumindest so :-) )

Kleiner Exkurs: Während einer meiner Projektarbeiten bin ich auf einen Gerätetypen gestoßen, bei dem sich das Phänomen derart geäußert hat, dass sich die aufgezeichneten Daten im Gerät selbst, sogar noch nach Abschluss der Speicherung(!), verändert haben. Ein Hardware-Experte hat mir das so erklärt, dass die Spannung zu gering war, die Daten korrekt ins Flash zu schreiben, sodass sie in einem nicht definierten Zustand dort abgespeichert wurden und einzelne Bits in den Speicherzellen hin-und herspringen können (jetzt sehr vereinfacht und aus dem Gedächtnis von mir wiedergegeben, für mich klang das recht plausibel).
-> wenn man softwareseitig binäre Datenströme einliest und sich diese im Nachhinein bei jedem erneuten Auslesen immer wieder verändern, dann zweifelt man irgendwann sogar an seinen Programmierkünsten, weil man als Softwaremensch von einem festen Istzustand ausgeht (wer wie ich aus der Nähe von Mainz kommt, der glaubt dann irgendwann, die benachbarten Mainzelmännchen oder Pumuckel himself im Haus zu haben!)

Fazit schwache Batterien: einem schwächelnden fest verbauten Akku, der am Ende seiner Lebenszeit angekommen ist, kann man das leider nicht so einfach ansehen (eine merklich geringere Laufzeit sollte immer aufhorchen lassen).
Bei wechselbaren Batterien/Knopfzellen sei folgendes angemerkt: es gibt minderwertige Knopfzellen, die zwar von einem Batterietester als (noch) gut bewertet werden - Ruhespannung im normalen Referenzbereich -, die aber unter Last urplötzlich einbrechen. Der User meint also, (noch) gute Batterie zu verwenden, weil sie im Ruhezustand ausreichend Spannung aufweisen, aber eben nur im Ruhezustand! Das gestaltet die Fehlersuche nicht gerade einfacher. Auch ich bin schon ein paar Mal in diese Falle getreten ('kann nicht sein, die Batterien sind 100% gut')!
Leider können sogar Markenzellen mitunter so ein Verhalten aufweisen, wobei das eher die Ausnahme sein dürfte.
Worauf ich abschließend hinaus will: wenn man regelmäßig derart geartete Probleme hat, dann kann es auch mal angezeigt sein, zum Test eine neue Batterie/Knopfzelle aus dem hiesigen Fachgeschäft für teueres Geld zu erwerben, die ein noch garantiert frisches Haltbarkeitsdatum aufweist. Auch Batterien unterliegen einem Verschleiß! (hat man günstig ein Sortiment Knopfzellen erworben, kann es nämlich gut sein, dass die ganze Serie minderwertig ist)

Funktioniert es damit, dann ist man schon mal einen großen Schritt weiter!

Funktioniert es damit aber nur für kurze Zeit (wenige Tage), dann kann das Gerät einen Hau weghaben (z.B. interner Kurzschluß und/oder Kriechströme, der/die dazu führt, dass ständig Strom gezogen, was z.B. nach einem Wasserschaden auftreten kann).

Das gilt übrigens auch für die externen Sensoren -> geflutete SPD/CAD-Sensoren erholen sich mitunter wieder nach ein paar Tagen, wenn das Wasser verdunstet ist, aber wenn man Pech hat, oxidieren z.B. die Inneren und der Sensor ist definitiv kaputt (mir sind schon einige SPD/CAD Sensoren auf diese Weise kaputt gegangen)..

Mangelnder Speicherplatz:

Früher wurden die Daten gerne in einem Ringspeicher abgelegt, was zur Folge hatte, dass bei einem Speichermangel ältere Daten überschrieben wurden. Speichermangel - im engeren Sinne - gab es also nicht, sondern man konnte Daten durch Überschreiben verlieren, wenn man die Daten auf dem Gerät nicht regelmäßig gesichert hatte (in dem Fall war man als User also selbst schuld -> wer nicht Ordnung hält, versinkt halt irgendwann im Chaos -> ich poste jetzt besser kein aktuelles Foto von meinem heimischen Büro :-)  ).
Vorallem mit dem Einzug der filebasierten Formate (z.B. Fitfile), aber auch schon früher, wenn eben kein Ringspeicher Verwendung fand, sondern die Daten sequenziell in einem Datenstream abgespeichert wurden, spielt(e) der noch vorhandene freie Speicher (nun) doch eine große Rolle.


Merksatz: wenn kein Platz mehr vorhanden ist, dann passt auch nix mehr rein :-)

Je nachdem, wie - und vorallem ob - dieses Szenario im Gerät (sauber) implementiert ist, wird das Gerät eine entsprechende 'Low-Memory'-Hinweismeldung ausgeben und/oder eben einfach nichts mehr speichern. Mir sind auch Geräte untergekommen, die diesen Fall mit einem Absturz quittiert haben.
Auch hier können dann entweder fehlende Daten oder korrupte Daten die Folge sein. Unter Umständen kann man diese noch reparieren (siehe weiter oben entsprechende Ausführungen unter schwache Batterie).

Ich bin gestern Abend auch wieder mal selbst Opfer dieser chronischen Unordnung geworden, nachdem ich mit der Familie eine Wandertour im Taunus bei schönstem Kaiserwetter unternommen hatte und meinem GPS-Logger der Speicherplatz ausging (was letztlich auch der Grund für diesen recht spontanen Blogbeitrag ist).

Fazit fehlender Speicherplatz: viel gibt es hier nicht zu schreiben, jeder ist seines Glückes Schmied (zumindest was diesen relativ einfach vermeidbaren Fall betrifft) und unsere Mütter haben mit ihrem Ordnungswahn manchmal doch richtig gelegen :-)

Fehlerhafte Firmware: 

Ich will an dieser Stelle keine Herstellerschelte betreiben. Fakt ist, dass fast jeder Hersteller dagegen anzukämpfen hat. Diese kleinen Computer sind mittlerweile dermassen komplex, dass sich der ein oder andere Bug nicht vermeiden läßt (und dann mittels Firmware-Update hoffentlich egalisiert werden kann).
Neuerdings gehen einige Firmen sogar dazu über, die Geräte-Firmware mittels einer Art Plugin-System, von Außen erweiterbar zu machen. Auch das kann dann den ein oder anderen Bug nach sich ziehen, wenn jene Apps nicht sauber arbeiten und macht die Firmware, bzw. das Betriebssystem, das im Hintergrund werkelt, noch komplexer und damit fehleranfälliger -> merke, auch in der IT Branche gilt: alles hat seinen Preis und einen Tod stirbt man immer!

Dumm nur, wenn aus Spargründen auf Firmware-Updates bewußt verzichtet wurde, was heutzutage wohl eher die Ausnahme sein dürfte (Low-Budget Geräte werden sicherlich weniger häufig mit Updates versorgt werden als das bei Markengeräten der Fall ist).

Dieses Phänomen kann auch bei nicht so komplexen, also eher einfachen Bike-/Laufcomputern auftreten, wobei diese selten eine Aufzeichnungsfunktion aufweisen. Falls doch, dann hat das Qualitätsmanangement versagt und  man hat als Kunde das Nachsehen bzw. sollte von seinem Umstauschrecht (Garantie) Gebrauch machen.

Und auch hier können wieder fehlende oder korrupte Daten die Folge sein. Unter Umständen kann man diese noch reparieren (siehe weiter oben entsprechende Ausführungen unter schwache Batterie).

Schlechte Batterie-Kontakte:

Sporadische Aussetzer und Geräteneustarts können Folge einer schlechten Kontaktierung der Batterie sein. Dies betrifft in der Regel primär Geräte mit auswechselbaren Batterien. Bei schlechter Kontaktierung kann z.B. bei holpriger Strecke (Stöße, die auf das Gerät einwirken) der Kontakt zwischen dem Batterieleitblech und der Batterie verloren gehen, sodass das Gerät für kurze Zeit stromlos ist.

Das kommt häufiger vor, als man denkt und der Fehler ist erstmal schwer einzukreisen.

Die Folge sind häufig korrupte Aufzeichnungen oder zumindest abrupt abgebrochene Aufzeichnungen.
Wenn das Gerät schlau ist, läuft die Aufzeichnung nach dem Neustart weiter - dann fehlen lediglich ein paar Sekunden, als Folge der Lücke.
Meistens aber wird die Aufzeichnung angehalten/beendet und sofern man das auf dem Display nicht registriert - was im Eifer des Gefechts häufig der Fall ist! -, dreht man seine Runde weiter und bemerkt nicht, dass die Aufzeichnung beendet wurde.
Hier kann übrigens ein dünner Moosgummistreifen, der bewirkt, dass die Batterien etwas fester gegen die Batterie-Leitbleche gedrückt werden bzw. die Batterien fester sitzen und sich nicht mehr losrütteln können, wahre Wunder bewirken!

Zu lange Pausen:

Es gibt Geräte, die den Aufzeichnungsmodus selbständig beenden, wenn über eine bestimmte Zeit keine Sensorsignale mehr eingehen. Die Aufzeichnung wurde also gestoppt/beendet und Zuhause stellt man dann fest, dass ab dem Stopp alle weiteren Daten fehlen.

Hinweis: Biergartenpausen haben schon manche Aufzeichnung zersemmelt und sind daher nicht nur aus sportlicher Sicht fragwürdig (aber das Bierchen zwischendrinnen schmeckt halt zu gut) :-)
Falls das verwendete Gerät so funktioniert, muß man sich halt angewöhnen, nach (längeren) Pausen die Aufzeichnung wieder zu starten.

Gestoppte bzw. (zu früh) beendete Aufzeichnung oder nicht gestartete Aufzeichnung:

Mann/Frau hat - aus welchen Gründen auch immer - die Aufzeichnung beendet und vergessen, diese wieder zu starten. Wirklich ärgerlich ist es, wenn das Stoppen durch eine etwas blöde Tastenkombination zu Stande gekommen ist, die man schon mal unbemerkt tätigt.

Auch kommt es vor, dass man vergessen hat, die Aufzeichnung zu starten. Es gibt Geräte, die sich immer im Aufzeichnungsmodus befinden (z.B. SRM Bikecomputer), andere geben eine Warnmeldung aus bzw. fragen bei der ersten registrierten Bewegung, ob eine neue Aufzeichnung gestartet werden soll, wiederum andere Geräte bleiben aber komplett stumm.

Bei manchen Geräten kann man dem Display relativ gut entnehmen, ob gerade eine Aufzeichnung läuft - sofern man das nicht doch übersieht -, bei anderen Geräten gibt es hingegen schlecht einzusehende oder gar keine Hinweise.

User-Kommentar: '...ich habe bei meinem Edge die Stoppuhr einem Displayfeld als Workaround zugewiesen.' (siehe Kommentare weiter unten)

Zumindest bei einigen Garmin Geräten kann man das Problem also etwas entschärfen, sofern man sich immer eine Seite anzeigen lässt, auf der ein Stoppuhr-Feld eingebettet ist.

Kein Fehler, sondern ein Fehlverhalten/Bedienungsfehler des Users.

Kurzum, das versehentliche Vergessen beim Start die Aufzeichnungsfunktion zu starten, kann wirklich sehr ärgerlich sein (auch mir ist das schon passiert :-( ).

Echte (versteckte) Gerätedefekte:

Kommt leider auch immer mal vor :-(
Wenn man Glück hat, verabschiedet sich das Gerät komplett (totes Display), dann weiß man wenigstens, was los ist.
Wenn man Pech hat, tritt der Fehler sporadisch auf (z.B. infolge einer schlechten Lötstelle), sodass sporadische Wackelkontakte das Gerät aus dem Tritt bringen

Der letzte Fall ist eher selten, aber mir sind schon Testgeräte untergekommen, die im Laborbetrieb sauber liefen und nur unter bestimmten Bedingungen (Hitze, Kälte, etc.) Fehler aufwiesen. Lustig wird das dann, wenn eines dieser Geräte eingeschickt wurde und der Hersteller dieses wieder unrepariert retourniert, mit dem Vermerk, dass kein Fehler gefunden werden konnte (was womöglich sogar stimmt) -> dann kann sich schon mal ein Ping Pong Spiel mit der Support Hotline anbahnen :-(.

Diese Fehlerart gibt es immer noch, früher, direkt nach der Umstellung auf das bleifreie Lötverfahren, waren solche Fehler (schlechte Lötungen) wohl noch häufiger anzutreffen.
Auch können fehlerhafte Komponenten (z.B. Barometersensor) zum Teil recht krude Verhaltensweisen herbeiführen.

Spezielle Fälle

Es gibt dann noch einige extremst seltene Fälle, die allerdings so selten sind, dass sie mir just im Moment nicht einfallen :-)

Bei GPS basierten Daten gibt es mitunter noch einen Fallstrick, der aber normalerweise vom Gerät mit einer entsprechenden Hinweismeldung quittiert wird. Startet man die Aufzeichnung, bevor das Gerät einen GPS Lock hat, kann das dazu führen, dass es lange Zeit dauert, bis das Gerät verlässliche GPS Daten beziehen kann. Durch die ständige Bewegung wird der GPS Fix dann noch erschwert, was zu unschönen Ausreißern führen kann.
Ich hatte auch schon mal den Fall, dass ich die Aufzeichnung ohne GPS Fix gestartet hatte und das GPS Gerät selbst nach der einstündigen Feierabendrunde immer noch keinen GPS Fix herstellen konnte. Die komplette Aufzeichnung enthielt hinterher also keine GPS-Koordinaten!

Bei manchen Geräten muß man sich beim Start der Aufzeichnung sogar bewußt entscheiden, ob man auf die Protokollierung der GPS-Daten verzichten will -> diese Geräte können nämlich bei fehlendem GPX Fix - warum auch immer? - nach dem Start der Aufzeichnung keinen GPS-Fix mehr herstellen.

To be continued...

Samstag, 10. Dezember 2016

Mechanischer Speeddaten Generator (oder auch mal lässig einen 50'er Schnitt wie Miguel Indurain fahrend :-) )

Bei meiner letzten großen Bilder Aufräumaktion drüber gestolpert.
Gerade bei neuen Testgeräten waren verwertbare Aufzeichnungen, die es dann softwareseitig zu implementieren und auszuwerten galt, erst mal rar gesät.

Im Labor gab es professionelle, aber sauteure mechanische Speedgeneratoren (analoge Sendetechnik), die auf Knopfdruck synthetische Daten generieren konnten. Später (digitale ANT+ Sensoren) gab es dann Software basierte Simulatoren (z.B. Antware Simulator), die das virtuelle Datensammeln merklich einfacher gestalteten.
In der Zwischenzeit musste man sich als kleine Softwareklitsche irgendwie behelfen, denn allen Unkenrufen zum Trotz, verbringen auch Entwickler von Sportauswertungssoftware einen Großteil der Zeit im Büro und nicht auf dem Rennvelo :)

Hier ist einer meiner selbstgebauten Speed-Generatoren zu sehen (der sogar parallel Cadence-Daten generieren und variable Werte erzeugen konnte :) ). Ich benötigte diesen, um Daten für ein damals neues Gerät zu sammeln.
Bei diesen Bike-/Laufuhren kam leider ein proprietäres Format zum Einsatz - das Fitfile Format war zu dieser Zeit noch nicht geboren -, das wirklich sehr tricky war und mir das ein oder andere graue Haar beschert haben dürfte (Dynastream stand mir Gott sei Dank mit Rat und Tat zur Seite, die hatten das Format aber auch verbrochen :-)).


Damals war ich in der Firma ein echter Held, da ich einen > 50'er Schnitt mit relativ moderaten Herzfrequenzen - < 100 bpm - fahren konnte, denn rein sitzend bleibt der Puls halt doch recht niedrig (was ich ja mittels protokollierter Aufzeichnungen zweifelsfrei belegen konnte :-) ).


Heute wirkt das wohl alles etwas oldschool-mäßig, um nicht zu sagen sehr strange :-)

In echt sah das dann so aus:




Donnerstag, 8. Dezember 2016

Roadmap: wieso, weshalb, warum?

Mitunter erreichen mich Anfragen, mit der Frage, ob es für die TrainingLab Pro denn eine Roadmap gäbe. Darüber hinaus wird der mögliche Erwerb einer Lizenz gerne auch mal von der Existenz (oder zeitnahen Umsetzung) der ein oder anderen speziellen Funktion abhängig gemacht.

Um die Frage zu beantworten, jein, natürlich gibt es eine vage Vorstellung, was die Weiterentwicklung der TrainingLab Pro betrifft.

Allerdings handelt es sich bei der TrainingLab Pro um eine Nischen-Software. Die Entwicklung wird von mir nach wie vor alleine gestemmt, was bedeutet, dass die Umsetzung diverser ToDos auch auf eine Zeitfrage hinausläuft. Manchmal fehlt mir auch schlicht und ergreifend das Knowhow, sodass ich mich erst mal schlau machen muß (was auch wieder Zeit kostet).
Demzufolge ändern sich auch mal diverse Priorisierungen, was bedeutet, dass eine geplante Funktion auch mal nach hinten rutscht bzw. dann mitunter auch mal komplett rausfällt.
Um jetzt gar nicht erst in die Bredouille zu kommen, verzichte ich daher aus gutem Grund auf eine öffentlich gemachte Roadmap!
Nichts ist schlimmer, als irgendwelche in Aussicht gestellte Funktionen, die dann nicht - oder sehr verspätet - kommen.
Ich will hier keine Vaporware ins Leben rufen und gerade in der Sport-Gagdget Branche gibt es sehr viele negative Beispiele: großspurig angekündigte Produkte, die dann niemals Umsetzung erfahren haben. Das braucht kein Mensch (zumal es hier auch keine Marketingabteilung zu unterhalten gibt).

Ich hoffe, das ist einigermaßen nachvollziehbar, aber es ist wirklich niemanden damit gedient, irgendwelche Erweiterungen anzukündigen, die dann zu lange auf sich warten lassen.
(Auf entsprechende EMail-Anfragen antworte ich in der Regel aber ehrlich, sodass man sich ggfs. doch etwas Klarheit verschaffen kann, wenn das denn unbedingt nötig sein sollte)         

Die Sache mit dem 'Pro'

Auch wenn das Thema am Ende meiner Autoren FAQ erörtert wird, erreichen mich mitunter Anfragen, die auf die Unterschiede zwischen TrainingLab <-> TrainingLab Pro abzielen. Teilweise scheint dbzgl. gar etwas Verwirrung zu herrschen, es gibt sogar Leute, die mir mit Unverständnis begegnen und es nicht richtig finden, dass die sogenannte Freeware TrainingLab ja nur eine Demo sei (und damit Etikettenschwindel).

Dazu sei von mir folgendes angemerkt: was die TrainingLab Freeware Version einer deutschen (?) Firma des Bike-Elektroniksegments betrifft, so habe ich auf diese Version keinen Einfluss (mehr). Meines Wissens - und ich weiß da sehr viel :-) - handelt es sich hierbei nicht um eine Demoversion, sondern um eine spezielle Version, die in der Freeware Variante (ohne Pro Zusatz) eben nur Produkte der betreffenden Firma unterstützt.
Dass diese Software also nicht die Geräte diverser Fremdhersteller einlesen kann, ist durchaus gewollt.
Das heißt, es gibt eine kleine Ausnahme: FitFile-Dateien (allerdings nur das alte FIT 1.x Format) können auch mit der Freeware TrainingLab eingelesen werden, sofern regelmäßig (alle vier Wochen) ein Gerät (nur Geräte datiert bis 2012) jener Firma nativ eingelesen wird.

Ende 2012 hat die betreffende Firma die Weiterentwicklung der Software - was ja auch auf meiner Webseite an einigen Stellen erwähnt wird - für mich relativ überraschend komplett aufgegeben, sodass diese Freeware Version auf dem Stand 2012/2013 datiert ist.
Daraus zu folgern, die TrainingLab Freeware Version wäre realiter nur eine Demoversion - wie das irgendwo im Internet kolportiert wurde -, weil die Pro Version ja viel mehr Funktionen böte, trifft des Nagels Kopf leider nicht mal ansatzweise. Und wenn ich dafür als Blitzarbeiter fungieren soll, trifft das den Nagel noch weniger!

Windows XP wird ja auch nicht zur Demoversion, bloß weil Microsoft dieses alte OS nicht mehr weiterpflegt, dafür aber neue Windows Versionen nachgelegt hat - ich glaube dieser Vergleich trifft es ganz gut - und nochmal, diese Entscheidung hat oben erwähnte Firma bewusst getroffen!

Die TrainingLab ist mein Baby, ich nutze das Programm selbst und dem ein oder anderen User scheint die Software auch zu gefallen. Deswegen lebt die Software auch als große Pro Version weiter und ja, die TrainingLab Pro hat gegenüber den Urversionen mächtig an Funktionsumfang zugelegt...

Ich könnte jetzt an der Stelle noch vieles schreiben, aber das würde am Status nichts ändern. Ich habe zu obiger Firma seit Ende 2012 keinen heißen - und auch keinen kalten - Draht und lege ehrlich gesagt auch keinen großen Wert mehr darauf.

Damit ist eigentlich alles gesagt (und ich hoffe jetzt abschließend noch mal etwas Licht bzgl. der unterschiedlichen Versionen gespendet zu haben).      

Auch mal Bloggen wollen...

Eigentlich bin ich kein großer Freund vom Bloggen und daher mutet es etwas merkwürdig an, dass ich jetzt an dieser Stelle doch ein Blog starte.
So interessant ist mein (Privat)Leben dann doch nicht, dass ich jedem mitteilen müßte, was ich gerade tue, etc.
Möglicherweise fehlt mir (altersbedingt) auch nur das entsprechende Sendungsbewußtsein :)

Um's kurz zu machen, ich weiß nicht, wie sich das hier entwickeln wird und ob ich ich mich überhaupt aufraffen kann, in meinem neuen Blog regelmäßig meinen Sermon abzusondern.

Dieses Blog wird sich also - so wie es ausschaut - primär um die TrainingLab Pro Software drehen und ist dem Umstand geschuldet, dass es mitunter doch sich des öfteren wiederholende Userfragen gibt und ich den Support irgendwie bündeln muß (über Politik zu bloggen, das wäre in einem Support-Blog eh tödlich, zumindest aber sehr dumm :-) )

Natürlich könnte man jetzt auch ein Support-Forum eröffnen, von denen es in den Weiten des Internet so viele gibt.
Und dann kommt irgendwann die Ernüchterung, weil die TrainingLab Pro halt doch nur ein Nischenprogramm ist - mit einem eher überschaubaren Userkreis - und der Aufwand in keinem Verhältnis stünde. Schließlich will so ein Forum auch administriert werden, überall lauern böse Hacker, die gerne mal Foren kompromittieren. Der ein oder andere Troll nistet sich der Erfahrung nach auch gerne mal in Foren ein und überhaupt, man muß ja nicht alles rechtfertigen.

Damit will ich es an dieser Stelle auch erstmal belassen, wie gesagt, man wird sehen, wie sich das entwickeln wird...
Und ich habe nun doch noch einen (guten) Grund liefern können, weshalb auch ich jetzt unter die Blogger gegangen bin :-)

Wer bzgl. der TrainingLab Pro (und möglicherweise auch anderen Dingen) auf dem Laufenden bleiben will, kann hier ja ab und an mal reinschauen... (würde mich freuen)