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Sonntag, 14. Januar 2018

Essentielle Windows Tools (Part 1: 'Pflichtausstattung' eines jeden Windows PCs)

Da ich zwischen den Jahren einen neuen Windows Rechner aufgesetzt habe und jetzt nach und nach bestimmte Programme und Tools vermisse, ist das eine gute Gelegenheit einmal auf die tolle Arbeit der 'Kollegen' zu verweisen (und mich auf diese Weise bei ihnen für ihre gute Arbeit zu bedanken).

Hinweise:

  • Diese Liste meiner essentiellen Windows Tools ist natürlich subjektiv geprägt (Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das betrifft selbstredend auch die Nutzung solcher PC Programme -> daher bitte keinen Glaubenskrieg daraus ableiten).
  • Die hier vorgestellten Programme sind zum Teil kostenpflichtig, der Großteil besteht aber aus Freeware bzw. Donation Software.
  • Die eingebetteten Links verweisen auf die offiziellen Hersteller/Projekt Seiten und auf unkritische Infoseiten wie Wikipedia und Co (und nicht auf irgendwelche Trittbrett Abofallen-Seiten, die es leider immer noch zuhauf gibt* :-( und die man besser nicht ansurfen sollte).


Hier einige meiner Must-Have Windows Tools:


1.) Total-Commander (Dateimanager)


Ohne den Total-Commander geht bei mir wirklich gar nichts. Mit dem Windows eigenen (File)-Explorer konnte ich mich nie anfreunden (vermutlich aufgrund der Tatsache, dass ich die DOS-Zeit noch miterlebt habe und da war der Norton Commander nun mal das Mittel der Wahl).

Christian Ghislers Interpretation des perfekten Dateimanagers ist dann auch das Tool, welches ich bei jeder Neuinstallation eines Windows-Systems sofort (als erstes) nachrüste.
Ohne diesen Dateimanager werde ich beim Arbeiten mit Dateien merklich ausgebremst.
Oder anders gesagt, wer Dateien lieber per Tastatur kopiert, anstatt diese mit der Maus zu markieren und dann zu kopieren/verschieben, der wird an diese(n) - an den Norton Commander angelehnten - Dateimanager m.E. nicht umhinkommen (natürlich kann der Total Commander aber auch mit der Maus genutzt werden).

Ich habe den Total-Commander schon zu Urzeiten, als er noch auf den Namen Windows-Commander lautete, lizenziert und in Anbetracht der Tatsache, dass meine Lizenz immer noch gültig ist und der Total Commander wirklich viele Evolutionssprünge erfahren hat, war das wohl eine der besten Investitionen, die ich im Computerbereich je getätigt habe. Das ist übrigens auch der Grund ist, weshalb ich dieses überaus faire Lizenzmodell bei meinen eigenen Programmen übernommen habe.

Sicherlich gibt es auch noch andere gute Dateimanager, die auch jene Zweifensteransicht bieten, aber ich bin halt beim Total-Commander hängengeblieben (den es übrigens auch noch in einer speziellen Version für Android gibt) :)

2.) FastStone Image Viewer (Bildbetrachter)












Auch hier gilt, mit den Windows eigenen Boardmitteln werde ich einfach nicht warm. Früher war das Bildbetrachtungsprogramm ACDSee der Viewer meiner Wahl, bis sich unsere Wege dann irgendwann getrennt haben.
Glücklicherweise habe ich mit dem FastStone Image Viewer einen sehr guten Ersatz gefunden.

Das Programm ist - wie der Name schon vermuten läßt - primär ein Bildbetrachter, der aber mittlerweile auch mit vielen Editier- und Zusatzfunktionen aufzutrumpfen weiß, ohne das Programm bzw. die Benutzerführung dabei zu sehr zu überblähen.

3.) IrfanView (Bildbetrachter)
















Es mutet vielleicht etwas seltsam an, dass ich gleich zwei Bildbetrachtungsprogramme installiere, aber die beiden Programme ergänzen sich sehr gut. Und da sie auf der Festplatte recht wenig Platz beanspruchen (!), spricht nix dagegen, beide parallel zu nutzen.

Auch IrfanView ist eigentlich schon lange kein Viewer mehr im herkömmlichen Sinne, sondern das Programm beinhaltet viele Editier- und Konvertierungsfunktionen, die das Leben mit Bilddateien merklich leichter machen. Wahrscheinlich kann man dem FastStone ImageViewer jene Sachen machen, die ich mit IrfanView erledige - und vice versa.

IrfanView ist bei mir die erste Wahl, wenn ich Bilder nachträglich nur ein klein wenig modifizieren oder konvertieren will (für leichte Modifkationen, bei denen ein echtes Bildbearbeitungsprogramm etwas überdosiert wäre) wohingegen der FastStone ImageViewer primär als Thumbnail fähiger Bildbetrachter Einsatz findet (wenngleich ich ihn auch nutze, um kleinere Animationen aus Bildersequenzen zu generieren).

Ein Beispiel: ein Bild laden, CTRL-R drücken und schon kann die Größe des Bildes sehr einfach verändert werden.
Da spielt sicherlich auch etwas die Macht der Gewohnheit mit rein...

4.) Thunderbird (Mail Client)
 












Zwar ist der in Windows integrierte Mail-Client (seit Windows 8) mittlerweile auch recht brauchbar, aber als echten Mail-Client ziehe ich dann doch den Thunderbird vor. 

Viel mehr zu sagen gibt es eigentlich nicht: so ein Mail Client muss einfach funktionieren, sollte dabei einigermaßen stabil und in den Grundfunktionen einfach zu bedienen sein. 
Kriterien, der der Thunderbird mittlerweile erfüllen dürfte :-)

5.) ChromeFirefox und Opera (Internet Browser)
Zwei bzw. drei Internet Browser? Eigentlich verwende ich sogar drei bzw. vier dieser Browser (MS Internet Explorer und Edge).
Sofern man Webseiten entwickelt oder Programme, die noch auf die Browser Engine des alten Internet Explorers aufsetzen, kommt man nicht umhin, diese Browser zu installieren bzw. weiterhin installiert zu lassen (und auch ab und an zu nutzen).

  • Chrome war zuletzt mein Browser der Wahl
  • Firefox hat mit dem Quantum Release nun wieder mächtig Boden gut gemacht, nachdem Firefox zwischenzeitlich ja etwas in die Jahre gekommen war und den Anschluss verloren hatte (gerade auch was die allgemeine Performance betraf).
  • Den Opera habe ich früher mitunter gerne genutzt, irgendwann haben sich unsere Wege aber getrennt. War damals in jedem Fall ein sehr guter Browser, der schon mit Tabs auffahren konnte, als die anderen in der Beziehung noch ziemlich unbefleckt waren :-)

Ich bin in der Frage der Browser nicht wirklich festgelegt, zumal sich die Browser mittlerweile immer mehr ähneln, um nicht zu sagen, durch die Bank voneinander abkupfern (selbst Microsofts Edge ist heutzutage gut nutzbar :-) )

6.) Office Suite (Winword, Excel und Co)
Job bedingt komme ich um die großen Microsoft Office Produkte nicht herum, weshalb ich hier keine Empfehlung aussprechen kann. 

Auf Zweitrechnern nutze ich gerne mal eine OpenOffice Variante - wenn es kostenlos bleiben soll -, aber ehrlich gesagt habe ich diesbezüglich den Anschluss verloren: blickt bei den vielen Office Alternativen/Derivaten überhaupt noch jemand durch?

7.) PDF-XChange Viewer (PDF Viewer)
Ich will ganz ehrlich sein, der Adobe Reader landet meistens doch parallel auf meinen Rechnern, aber der PDF-XChange Viewer war bisher auch immer mein Tool der Wahl.

Allerdings blicke ich beim PDF-XChange Viewer auch nicht mehr so richtig durch, welche Variante für den privaten Heimgebrauch die jetzt am besten Geeignete ist (weniger ist manchmal mehr!).

Außerdem können die meisten Browser meines Wissens ja mittlerweile auch mit PDF-Anzeigefunktionen auftrumpfen. Im Falles des Falles kommt man im Jahr 2018 also auch ohne dedizierten PDF Reader aus.

8.) NotePad++ (Texteditor) 














Da ich sehr viel mit Textdateien arbeiten muss, darf ein guter Texteditor natürlich nicht fehlen. Ich bin beim NotePad++ hängengeblieben, der immer noch recht liebevoll gepflegt wird.
Ein sehr guter Texteditor, der mittels Plugins auch noch funktional erweitert werden kann!

Es gibt aber sehr viele gute Alternativen in diesem Segment (wie z.B. NoteTab, den ich früher auch recht gerne genutzt habe)!

9.) VCL Player (Video Player)













Wirklich mächtiger Open Source Video Player, der auch mit Streaming Funktionen und vielem mehr aufwarten kann. Gerade dann, wenn man diverse Video Formate nutzen muss (sporttaugliche Helm-Kameras haben zumindest in der Vergangenheit gerne mal etwas exotische Videoformate verwendet) ist der VCL-Player ein sehr guter Player, der viele Formate nativ unterstützt.

10. TrainingLab Pro (Sportauswertungsprogramm)














Darf bei mir auf keinem PC fehlen :-) OK, etwas Werbung in eigener Sache tut manchmal not.

Hintergrund ist der, dass ich als Entwickler und Kopf hinter der TLab diese natürlich auch auf unterschiedlichen PCs, die unter diversen Windows Versionen laufen, testen muss und daher das Programm immer automatisch mitinstalliere.

Seht es mir also bitte nach, dass ich die TrainingLab in meine Essentials-Liste aufgenommen habe :-)


Dies mal fürs Erste. Es gibt noch jede Menge anderer Tools, die ich verwende, die aber etwas spezifischer sind und die ich daher erst im zweiten Teil meiner Empfehlungsliste nachreichen werde.


PS: Die fehlenden Programme werden natürlich nach und nach auf oben erwähnten Rechner installiert (sofern noch nicht geschehen) :-)

Danke fürs Lesen.

To be continued...

* Ein Gruß nach Berlin: das (eben jene oben erwähnten Abofallen und der allgemeine Internetbetrug, etc.) wäre mal ein Thema, bei dem ich mir etwas mehr Engagement Seitens unserer Bundesregierung wünschte -> und nicht die künstliche Reglementierung irgendwelcher Beiträge auf Facebook, Twitter und Co, die zwar unschön sind, aber im allgemeinen doch recht harmlos -> die nicht ganz so harmlosen Beiträge konnte man sowieso immer schon sanktionieren, wenn man denn wollte -> sorry, aber das musste mal raus).


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